

Meine Geschichte und Mission
Wie ich auf die Idee des Ehrenamts-Euros kam
Die Idee zum Ehrenamts-Euro entstand aus meinen persönlichen Erfahrungen mit einem System, das ehrenamtliches Engagement zwar lobt, aber oft nicht ausreichend absichert.
Ich engagiere mich seit meiner Kindheit ehrenamtlich – über Jahrzehnte hinweg, unter anderem in der Kirchengemeinde und gemeinsam mit meiner Frau als langjähriger Pflegevater. Trotz dieses intensiven Einsatzes für die Gesellschaft stellte ich im Rentenalter fest: Die ehrenamtlich geleistete Arbeit wird bei der Altersversorgung kaum berücksichtigt.
Besonders einschneidend war für mich die Erkenntnis, dass selbst Pflegeeltern, die dem Staat hohe Kosten ersparen, keine angemessene Anerkennung in der Rentenberechnung erhalten – obwohl viele Politiker betonen, dass Ehrenamtliche durch ihr Engagement nicht benachteiligt werden sollen.
Auch meine Versuche, nach meinen Arbeitsunfällen wieder ins Berufsleben einzusteigen, wurden durch strukturelle Benachteiligungen als Schwerbehinderter massiv erschwert. All das führte zu einer finanziellen Benachteiligung – trotz jahrzehntelangem Einsatz für andere.
Aus dieser Ungerechtigkeit heraus entwickelte ich die Idee des Ehrenamts-Euros:
Ein solidarisches Modell, bei dem mit jedem verkauften Ticket für kulturelle Veranstaltungen ein Euro in einen Fonds fließt. Dieser Fonds wird von einer Stiftung verwaltet und soll ehrenamtlich Engagierten langfristige Anerkennung und soziale Absicherung bieten – etwa durch zusätzliche Altersvorsorge oder Soforthilfen in Notsituationen.
Denn für mich steht fest: Echte Wertschätzung braucht nicht nur Worte, sondern Taten – und eine faire finanzielle Grundlage für all jene, die sich für das Gemeinwohl einsetzen.
Der Ehrenamtseuro im Detail
Meine Ideen für ein faires Ehrenamt